Selbstorganisation

Besonders Menschen wie ich, studierend, arbeitend, partysüchtig, engagiert in mehreren Initiativen haben ein großes Problem: Zu wenig Zeit. Hinzu kommt noch, das ich immer wieder das Gefühl habe, dass ich meine Zeit nicht richtig nutze, mich an dieser und jener unwichtigen Information festbeiße, aber danach nicht wirklich was gewonnen habe. Oder motivationslos meine Aufgaben, die ich bisher im Hinterkopf hatte, immer wieder verschoben hab, bis ich sie vergessen hatte.

Aus dem Buch von Gramm/Wolff (Jura – erfolgreich studieren) hatte ich den Vorschlag des Aufgabenbüchleins (Für jedes Semster, jeden Monat, jede Woche, jeden Tag eine Übersicht an Aufgaben die man sich vornimmt, geordnet nach Priorität), den ich grade probiere umzusetzen – und bin der Meinung, das seit einigen Tagen meine Zeiteinteilung wirklich besser geworden ist. Die wichtigen Sachen bekomme ich schnell erledigt, auch die unwichtigen Sachen werden gemacht und vor allem habe ich gemerkt, dass ich mir immer wieder zu viel vornehme und so meine Motivation sinkt, sobald ich den Berg von noch abzuarbeitenden Aufgaben sehe. Je weniger ich mir vornehme, desto mehr schaffe ich, mit erstaunlicher Aufnahme- und Leistungsfähigkeit. Ich werd das Experiment weiter fortführen und schauen, ob ich das ganze Modell noch etwas verbessern kann. Dazu zu geeignetem Zeitpunkt mehr.


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