Ich bin ein Mensch, der Sachen lieber auf einem Blatt Papier liest, als an einem Monitor, obwohl ich, wenn es geht doch lieber dort lese – kostet definitiv weniger. Trotzdem habe ich ein Druckaufkommen von durchschnittlich 500 Seiten pro Monat, weil ich ja viel auf der langen Zugfahrt Frankfurt (Oder) – Berlin lese will und ich nicht immer den Laptop mitschleppe. Außerdem ist es deutlich komfortabler, sich auf einem Blatt Notizen am Rand zu machen oder Dinge zu markieren, auch wenn das aktuelle PDF-Reader auch schon können.
Um zum Punkt zu kommen: Zur Bewältigung des Druckaufkommes bin ich einer Empfehlung der c’t (25/2008) gefolgt und habe mir einen Kyocera Fs-1300D gekauft, der mich ca. 234€ (bei K&M, meinen bevorzugten Hardware-Lieferanten) gekostet hat und laut c’t Druckkosten von 1,2 Cent pro Normseite. Probleme beim Fotodruck kann ich aufgrund der großen Textmassen ruhig unbeachtet lassen. Ich habe jetzt etwas getestet und brauchte einige Anlaufversuche, bis ich die Software überreden konnte, so zu drucken wie ich das will, aber mit einiger konsequenter Logik und Um-die-Ecke-denken kam ich zum Ziel. Er ist wirklich schnell und deutlich lesbar, dafür auch recht laut im Druckbetrieb, im Stand-By gehts einigermaßen. Duplexdruck ist natürlich auch dabei, da fällt mir aber auf, dass die Seiten unschön gebogen sind, das gefällt mir nicht so sehr. Aber ansonsten bin ich echt zufrieden und habe mir erstmal alle meine Druckrücklage auf der Festplatte vorgenommen und habe jetzt wieder Lesestoff.
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