Nachdem ich einige Tage inaktiv war aufgrund erhöhten Lernaufkommens möchte ich nun kurz von meinen Eindrücken der Klausuren berichten:
I. Strafrecht
Bei der Klausur hatte ich im Vorfeld am meisten Bedenken, weil ich dem Rechtsfeld im Semester am wenigsten Aufmerksamkeit geschenkt hatte. Doch es lief recht gut, einige Fragen zu allgemeinen Sachen, Kausalität und Erlaubnisirrtum bzw. Erlaubnisirrtumstatbestand (die letzten beiden habe ich aber arg verhauen) und dann zwei Fälle, die in einer Skizze zu lösen waren, einer mit Problematiken aus “error in persona” und “aberratio ictus” und der andere mit einer Rechtfertigungsproblematik (Notwehr, obwohl dem Opfer (Masochist) nicht geholfen werden wollte). Lief wie gesagt ganz gut.
II. Öffentliches Recht
Bei der Klausur kam am meisten rum, habe ich aber auch so erwartet. Viele Fragen konnte man noch mit dem pW-Wissen aus der Schule lösen, den Rest mit dem Grundgesetz, wenn man weiß, wo es steht. Die Fälle waren mäßig interessant, nur auf eine Frage (Periodizität des Bundestages von 20 Jahren – zulässig?) gab es 17 Punkte (von 120), ich habe aber nicht übermäßig viele Argumente gefunden (vielleicht, weils auch gerade eine klare Sache ist). Aber ingesamt hatte ich das Gefühl, dass es eine Top-Klausur war.
III. Zivilrecht
Diese Klausur war …. seltsam. Einfach nur seltsam. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Fragen aus dem Mietrecht, wo ich nur am Paragrafen langgehen konnte, weil wir die Thematik m.E. nie besprochen hatten, seltsame Fragen aus dem Schuldrecht oder so. Aber ich habe zu allen Fragen etwas schreiben können und war, wie viele, fast 20min früher fertig. Ich habe ein komisches Gefühl, ich kann meine Leistung da nicht einschätzen.
Jede Klausur ging 2h. Die Bewertung werde ich hier evt. demnächst veröffentlichen und auch die Klausuren an sich.
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