Ich seh schon, der Blog wird richtig investigativ hier. Eine Freundin von mir hat sich bei der ebuero AG beworben. Und spricht mich nun darauf an, dass ihre Bewerbung im Internet zu finden ist. Geht ja mal gar nicht klar!
Das ganze gilt aber nicht nur für sie, sondern auch für einige andere – bei einer Googlesuche finde ich zB gleich zwei Bewerbungen, inklusive Anschrift und Handynummer (!) – ich hoffe, die betreffende Dame hat keinen stalkenden Exfreund. Schön, dass private Daten so rumfliegen. Ich hab spontan mal bei der Firma angerufen, und gefragt was das soll. Die Domain, auf der die Bewerbungen liegen, sieht dubios aus und ist nicht die von ebuero. Da stellt sich mir eine weitere Frage: Wenn sich die Leute bei eBuero bewerben, warum fliegen ihre Bewerbungen dann bei einer anderen seltsamen Domain rum?
Das ist ein doppelter Vertrauensbruch!
UPDATE:
Vor wenigen Minuten rief mich ein netter Herr aus der Rechtsabteilung von einer Kanzlei, die eBuero vertritt, an und versprach mir, dass alle Hebel in Gang gesetzt werden, um das Problem zu lösen. Er wird mir am Anfang der Woche mehr sagen können.
Ich finde es positiv, dass so schnell und so freundlich eine Rückmeldung kommt. Auch, dass man zugibt, dass es definitiv ein gravierender Fehler der eigenen Seite war. Mehr dann, wenn die erneute Rückmeldung kommt.
UPDATE 2:
Ich komme gerade wieder aus einem Meeting, zu dass uns eBuero eingeladen hatte. Die Damen und Herren sind wirklich sehr um ein vernünftiges Krisenmanagment bemüht und haben auch keine Schuld von sich gewiesen.
Laut den Menschen aus dem Meeting war das ganze ein technischer Defekt, der gleichwohl nicht zu entschulden ist. Und durch seltsame Verlinkungen kam dann auch die seltsame Domain zustande. Wie dem auch sei, der Schaden ist nun mal enstanden. Da hat eBuero Mist gebaut und das haben sie ja auch von Anfang an zugegeben.
Aber ich war überrascht, wie zuvorkommend und effektiv man gehandelt hat. Einerseits wurde ich sehr freundlich, aber auch auf Augenhöhe behandelt, was ich sehr positiv fand. Auch meine Bekannte hatte einen guten Eindruck. Und effektiv, weil der ganze Kram schon Sonntag aus dem Netz war. Nicht viele Unternehmen bemühen sich bei so einer Problematik um schnelle Klärung. Ich hatte nicht das Gefühl, dass sie sich da irgendwie zu wenig bemüht haben.
Fazit für mich: Fehler, der nicht passieren darf. Aber angemessen darauf reagiert.
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