iPad – Die Vision für Studieninhalte

Wenn ich so durch meinen Feedreader schaue, sehe ich fast nur iPad-Posts. Zwar viele mit mäßiger Begeisterung (was man aufgrund dem doch recht beschränkten Innovationspotenzial verstehen kann), aber doch interessiert. Doch ist schon interessant, was das ganze fürs Studium bedeuten kann: gerade als Quasi-eBook-Reader könnte das iPad zu einem beliebten Speichermedium für Studienliteratur werden. Lesen.net sieht das im Review etwas kritisch, aber gerade, wenn man nicht so viel Kram mitschleppen will, ist der Allrounder iPad vielleicht doch eher eine Wahl als z.B. das Kindle. Und dann ist da noch das iTunes-U Angebot, was mittelfristig sehr viele Video-Vorlesungen auch aufs iPad bringen wird. Spätestens, wenn die eigene Uni dabei ist, ist das ein Grund, zuzuschlagen. Dann habe ich nicht nur die Studienliteratur, die ich optimalerweise auch direkt bearbeiten kann, sondern auch die ergänzenden Vorlesungen dazu auf einem Endgerät. 10h Laufzeit, also wohl eher 5-6h im Betrieb laut Early Adopter Betriebszeit und 1 Monat (!) Standby, helfen einem auch ordentlich durch den Tag. Einzig kritisch mag die Lesequalität der Books sein, ein eInk-Display ist schon was anderes und augenfreundlicher als beleuchtet und mit LED-Background. Aber da muss man selbst wissen, ob man darauf klarkommt. Natürlich bekommt man das alles auch auf einem Netbook oder Notebook – aber so schön? Drehbar? So intuitiv?

Und Apple ist, wenn ich mir die Zahl der MacBooks im Vorlesungssaal anschaue, eh ein beliebter Studentenzulieferer.


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One Comment on "iPad – Die Vision für Studieninhalte"

  1. Malte S.
    28/01/2010 at 07:52 Permalink

    Erstaunlich. Im Kieler Seminar kann ich mich kaum daran erinnern, jemals einen Mac gesehen zu haben. Dafür massenweise Sony Vaios.
    Ob das iPad (der Namens- und Markenrechtsstreit ist ja schon vorprogrammiert: http://www.ra-haensch.de/php/wordpress/?p=1368) tatsächlich zu einer wahrnehmbaren Präsenz in den Vorlesungen gelangen wird, stelle ich mal in Frage. Kein erweiterbarer Speicher. Ausschließlich proprietäre Programme. Ich denke eher, dass hier die Konkurrenzherrsteller schnell mitziehen werden.

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