Examensbericht – Vorbereitung & Lernen

Auf Juraexamen hat Fabian Rösner eine Auswertung seiner Examensphase veröffentlicht. Sehr gut zu lesen, auch wenn ich kein Fan von den Repetitoren bin, ich muss wohl hinnehmen, dass die überwiegende Mehrheit sich selbst da näher ist als einem Solidaritätsgedanken. Auf jeden Fall einige gute Tipps zu Lernverhalten, Zeitmanagement und psychischer Verfassung.

(Link via Pascal Kokken)


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3 Comments on "Examensbericht – Vorbereitung & Lernen"

  1. Padaphant
    11/04/2011 at 14:04 Permalink

    Hey, hab’ eine Frage, auch wenn der Beitrag nun schon ein paar Monate alt ist. Wie meinst du das “dass die überwiegende Mehrheit sich selbst da näher ist als einem Solidaritätsgedanken”? Sicherlich gehen viele ins kommerzielle Rep, weil sie verunsichert sind oder Angst haben, usw. Aber überlege die ganze Zeit, wie du das meinst. ;)

  2. Hans
    12/04/2011 at 22:46 Permalink

    Anstatt hier als Studierende zusammenzustehen und die kommerziellen Reps zu boykottieren und dementsprechend Änderungen von den Unis und vom JPA zu erzwingen, ist sich jeder selbst der nächste: damit man doch durchkommt/prädikatstauglich wird, nutzt man Methoden, die finanziell nicht gutgestellte Studenten in der gesamten Prüfung diskriminieren. Wer kein Geld fürs kommerzielle Rep hat und wo kein Uni-Rep angeboten wird: Pech gehabt.

  3. Padaphant
    13/04/2011 at 10:19 Permalink

    Naja, das sehe ich etwas anders. In Jena gibt es Repetitorien an der Universität sowie einen Klausurenkurs in der Vorlesungszeit. Dennoch habe ich mich aus verschiedenen Gründen dagegen entschieden und habe das Hemmer-Repetitorium besucht. Den Klausurenkurs habe ich allerdings auch im Uni-Klausurenkurs mitgeschrieben. Ich bin der Meinung, dass kein Bedarf besteht, die kommerziellen Reps zu boykottieren. Zumindest sehe ich in Jena keinen Bedarf. Viele Studenten besuchen hier auch das Uni-Rep oder nutzen beide Angebote.
    Allerdings weiß ich natürlich nicht, wie stark die Defizite in anderen Uni-Städten sind.
    Und dass sich in dieser Situation “jeder selbst der Nächste ist” ist doch verständlich. Man hat ja grds. nur einmal die Möglichkeit, das Erste Examen abzulegen. Und auch wenn es noch ein zweites Examen abzulegen gilt, ist diese Prüfung sehr entscheidend für das spätere berufliche Vorankommen. Da “opfert” sich wohl idR niemand für andere.
    Ich kann deine Ansicht aber trotzdem nachvollziehen, aber wahrscheinlich haben wir es hier in Jena relativ gut. Wenn Examenskandidaten gar nicht erst die Wahl haben, ist es sicher um einiges schwieriger.

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