Also die Baubranche hat echt ein Faible für filmreife Szenen.
Eine pralle Geldbörse in der Brusttasche seines Mantels rettete dem Bauunternehmer das Leben. Der Schuss, der aus einem schwarzen Mercedes abgefeuert wurde, blieb in einem Bündel aus Scheinen und Karten stecken. Es soll ein Mordanschlag gewesen sein, um den 52-Jährigen als Konkurrenten bei einem Bauprojekt in Sachsen auszuschalten.
Ey, wie freakig sind die denn alle drauf? Da gab’s dann ja auch noch die Story mit dem Typen auf der Fischerinsel, der erst einen Anschlag mit einer Armbrust überlebte und dann von einer Kugel aus einer Pistole von 1934 getötet wurde. Sorry, aber wenn ich mal irgendwas mit Wirtschaftsrecht zu tun haben sollte, werde ich mich mit Händen und Füßen dagegen wehren, in die Immobilienrechtsabteilung zu kommen. Zahlen die da eigentlichen den Associates Gefahrenzulagen?
08/02/2011 at 11:50 Permalink
Ich habe einmal bei einer immobilienwirtschaftlichen Fachzeitschrift gearbeitet, die Teil einer Kölner Verlagsgruppe mit diversen anderen Blättern ist. Dort galten die “Immos” auch als etwas zwielichtig – allerdings beschränkte sich das letztlich darauf, dass man einerseits zwar das journalistisch anspruchsvollste Blatt im ganzen Laden produzierte – andererseits an der sich abzeichnenden Immobilienblase made in U.S.A. weitgehend vorbeischrieb.
Gefährlich war das nicht. Falls doch: Ob es schusssichere Roben gibt?